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Frühe Verdi-Arien

Lucia Aliberti singt frühe Verdi-Arien. Hier erzählt sie, welche Bedeutung Belcanto und natürlich Verdi für sie hat (5'42).


Klassik auf Kuba

Thomas Gabrisch über die Klassische Musik auf Kuba und die CD von Joaquín Clerch, die mehr als gefällt (9'00).




Romantisches Vermächtnis

Die letzte Aufzeichnung unter dem Dirigat von Sir Colin Davis gefällt Christoph Broermann nur bedingt (6'39).


Wohlige Idylle

Lortzings Oper Der Wildschütz ist ein Genuss, voller Witz und Ironie, findet Christoph Broermann (4'56).


Russischer Komponist

Rodion Shchedrin ist ein zeitgenössischer, russischer Komponist, der die CD mit eingespielt hat (4'16).


Schönes Liedgut

Ian Bostridge hat sich seiner Lieblingslieder angenommen und erfreut uns mit Gesängen von Benjamin Britten (3'36).


Transkriptionen

Angelika Nebel gibt Impressionen von ihrer CD Bach - Metamorphosis und erzählt von den Besonderheiten (5'17).


Einer von uns

Rudolf Schock ist bei vielen unvergessen. EMI hat jetzt eine Box mit zehn CDs vorgelegt, die sich lohnt (5'16).


Schönes Geschenk

Janowski will Wagner komplett neu einspielen. Christoph Broermann hat schon mal in zwei Werke reingehört (4'53).


Bezaubernder Barock

Echo-Klassik-Preisträgerin Anna Prohaska entführt uns in die Schönheiten des barocken Gesangs. Ganz modern (4'26).


Herausragende Stimme

Eine besondere Stimme macht auf sich aufmerksam. Julia Lezhneva legt ihr Debüt-Album vor (4'47).


Blutige Choroper

Die 1990 eingespielte, konzertante Version der Danaiden ist was für Opernfans, sagt Miriam Rosenbohm (5'32).


Abgebügelt

Die Aufnahme des Don Giovanni aus Baden-Baden ist für Christoph Broermann nur bedingt tauglich (6'51).


Träger Walzer, tolle Stimmen

Die historische Aufnahme des Freischütz ist trotz Schwächen ein echtes Bonbon, findet Miriam Rosenbohm (6'57).


Raritäten aus der Serenissima

Max Emanuel Cencic gräbt vergessene venezianische Opern aus und begeistert damit Christian Schütte (5'48).


Italienische Oper auf Deutsch

Elisabeth von Leliwa und Rolf Gertler berichten über ein Phänomen im Deutschland der 1950- bis 1970-er Jahre (9'04).


Vernunft, Sinn, Schönheit

Arnold Mendelssohn ist lange in Vergessenheit geraten. Agnes Beckmann stellt ihn mit einer CD vor (6'41).


Großartige Ballette

Agnes Beckmann stellt den Komponisten Riisager und die neue CD vor, die jetzt bei Naxos erschienen ist (6'45).


Evergreen Operette

Rolf Gertler erzählt über die neue EMI-Kollektion und die Bedeutung der Operette, auch für junge Leute (6'04).


Musikalischer Grimm

Justus Frantz hat die Gebrüder Grimm entdeckt und mit der Philharmonie der Nationen eingespielt. Teilweise (4'38).


Glasklare Prinzessin

Joyce DiDonato hat sich einen Wunsch erfüllt: Sie hat die Arien der "Queens" in der Oper gesungen (6'39).


Liederlicher Briefwechsel

Der "Michi Mohr" von
den Rosenheim Cops präsentiert sich von Mozarts beschwingter Seite. Gelungen (3'44).


Weltersteinspielung

Zum ersten Mal wurde Vincis Artaserse auf CD komplett eingespielt. Christian Schütte hat sie gehört (7'29).


Historisch genial

Die historische Aufnahme von 1957 ist besser als so manches, was heute zu hören ist. Die Flagstad ist ein Genuss (5'34).


Hohe Kunst Alter Musik

Telemanns Flavius Bertaridus von den Innsbrucker Festwochen ist ein Meilenstein Alter Musik (5'56).


Bedingt verführerisch

Inhaltlich ungeheuer informativ, fehlt es der Doppel-CD an Flair. Das ist schade, das Konzept stimmt immerhin (4'10).

 

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Die richtige Ideologie

Für Ideologien sterben Menschen - oft genug - sinnlos. Auf dieser These fußt eine Inszenierung der Hugenotten von John Dew an der Deutschen Oper Berlin 1991. Die Aufzeichnung dieses Ereignisses ist jetzt bei Arthaus Musik als DVD erschienen. Horst Dichanz hat sie sich angesehen. Weiter...

Buon Compleanno, Giuseppe!

Zum 200. Geburtstag des Komponisten Giuseppe Verdi hat sich das Label C Major etwas Besonderes einfallen lassen. Es hat sämtliche Opern als DVDs in einer Box zusammengefasst. Christoph Broermann hat sich die Aufführungen angeschaut und empfiehlt die Box zum Schmökern - nicht nur für Verdi-Fans. Weiter...

Zeit der Harmonie

Wie tanzt man ein Ballett zur Matthäus-Passion von Johannes Sebastian Bach? John Neumeier hat eine Choreografie entwickelt, die man im besten Fall als würdevoll bezeichnen könnte. Arthaus Musik legt deren Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden jetzt als DVD vor. Weiter...

Sieg der Symbole

C Major legt die Aufzeichnung eines Eugen Onegin aus Spanien vor, die metaphern- und symbolreich das Geschehen in Szene setzt. Bei aller Inszenierungslust vergisst Regisseur Mariusz Trelinski die Gefühlsebene. Da hilft auch der Einsatz eines Tänzers nicht. Christoph Broermann findet die DVD trotzdem sehenswert. Weiter...

Niederländischer Ring

Opus Arte veröffentlicht einen Ring des Nibelungen aus Amsterdam in der Inszenierung von Pierre Audi. Der Regisseur nimmt's nicht politisch, sonder erzählt eine Parabel. Die Mystik siegt. Und Christhoph Broermann ist der Auffassung, dass diese DVD mit ihrem Bonus-Material zu den Besseren gehört. Weiter...

Leo Nucci ist Rigoletto

Das Label C Major wird in Kürze eine Gesamtausgabe der Verdi-Werke herausbringen. Als Vorgeschmack gibt es jetzt schon mal die Aufzeichnung eines Rigoletto im Teatro Regio di Parma, die wirklich Appetit macht. Leo Nucci singt auch in fortgeschrittenem Alter noch einen berückenden Rigoletto. Weiter...

Die vielfache Vermehrung des Papageno

Im vergangenen Jahr wurde bei den Salzburger Festspielen das Sequel zur Zauberflöte - Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - aufgezeichnet. Nun erscheint die Aufzeichnung bei Arthaus Musik und begeistert nicht nur durch die Spielfreude der Protagonisten, sondern auch durch eine aufwändige Videoregie. Weiter...

Der komische Verdi

Am 8. April kommt die Aufzeichnung einer Oper Giuseppe Verdis in die Läden, die neben Un giorno di regno als einziges Stück mit einer wirklich komischen Handlung gilt. Arthaus hat die Premiere des Falstaff aus dem Teatro Communale in Florenz wieder auf DVD aufleben lassen, und Christoph Broermann ist ganz zufrieden. Weiter...

Verdi für Unersättliche

Verdi wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Ein schöner Anlass für Arthaus Musik, mal etwas anderes als Wagner zu präsentieren. Andreas Hölscher hat sich die drei Aufzeichnungen angesehen, die in der "Verdi-Box" zusammengefasst sind - und ist von der Zusammenstellung begeistert. Weiter...

Neu belebter Mythos

Immer wieder hört man mal vom Nibelungen-Mythos. Aber was ist das eigentlich, und wie kam er zu Stande? Joachim Heinzle hat Texte gesammelt und mit einem Essay versehen, um die Tradierung des Mythos zu belegen. Dirk Ufermann hat das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Weiter...

So viel Liebe

Kerstin Decker hat so eine Art Liebesroman geschrieben. Es geht um die Liebe zwischen Richard Wagner und seinen Hunden. Ein exorbitant liebenswertes Buch. Wenn nicht für Wagner-Fans, dann wenigstens für Hundeliebhaber. Und das sollte eigentlich fast dasselbe sein. Da spielt dann auch der Preis des Buches keine Rolle mehr. Weiter...

Kompakter Wagner

Natürlich darf ein neuer Opernführer zu Wagner im Jubiläumsjahr nicht fehlen. Volker Mertens hat jetzt einen zum Ring des Nibelungen vorgelegt. Ein hoch informatives Buch, meint Christoph Broermann, das unbedingt in die Reiselektüre des Wagner-Anfängers gehört, auch wenn der Preis recht happig ist. Weiter...

Jeder darf sich äußern

Nike Wagner hat die Stimmen Prominenter zum Thema Richard Wagner eingefangen und in einem Buch versammelt. Über Wagner erscheint in diesen Tagen in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe bei Reclam. Agnes Beckmann hat schon einmal reingeschaut und war vom Ergebnis sehr angetan. Weiter...

Fehlende Macht auf der Mattscheibe

Die Macht des Schicksals kann durchaus dramatische Züge entwickeln. Auf der neu erscheinenden Arthaus-DVD La Forza del Destino kann Christoph Broermann davon nichts entdecken. Eine sehr italienische Inszenierung, die es am nötigen Esprit fehlen lässt. Da hilft auch Zubin Mehta am Pult nicht. Weiter...

Alte Liebe wieder entdeckt

Es gibt, nicht nur in Köln, viele Menschen, die bis heute von den Inszenierungen Michael Hampes schwärmen. Der frühere Kölner Intendant steht für üppige Ausstattung und Werktreue. In der nun erscheinenden DVD Il Barbiere di Siviglia von Arthaus hat Christoph Broermann diese Werte neu entdeckt. Weiter...

Der Fall Furtwängler - neu aufgerollt

Lange Jahre hatte es den Eindruck, zum "Fall Furtwängler" sei alles gesagt. Peinlich genug, was da in einem Film über ihn zu sehen war. Nun noch ein Buch über ihn? Glücklicherweise, möchte man sagen. Klaus Lang rehabilitiert einen der "größten Dirigenten aller Zeiten" und rehabilitiert einen, der Haltung gezeigt hat. Weiter...

Jesus Christ Superstar

Ein altes Kultmusical, das seinerzeit viel Empörung auslöste, wird neu aufgelegt und von Arthaus als DVD aufgezeichnet. Temporeich, modernisiert und mit allerlei Schnickschnack bereitet auch diese Fassung viel Spaß, findet Heike Eickhoff. Wer's lieber live mag: Das Musical ist derzeit auf Tournee. Weiter...

Pergolesis Sport-Vergnügen

Sie ist wenig bekannt: Die L'Olimpiade von Giovanni Battista Pergolesi. Arthaus präsentiert jetzt eine Aufzeichnung aus dem italienischen Jesi auf DVD. Christian Schütte findet tolle Stimmen und eine szenische Aufführung, die dem Charakter der Oper voll und ganz gerecht wird, gut eingefangen von einer flexiblen Kamera. Weiter...

Teilaufklärung in Bayreuth

Viel beachtet wurde die Ausstellung Verstummte Stimmen, die die "Bayreuther Festspiele und die 'Juden' 1876 bis 1945" untersucht. Dirk Ufermann hat die Ausstellung auf dem Grünen Hügel besucht und die Dokumentation dazu gelesen. Fragen bleiben auch nach dieser Ausstellung offen, Familie Wagner sei Dank. Weiter...

Lehár für Nostalgiker

Der Graf von Luxemburg, Paganini und Zigeunerliebe sind drei Operetten von Franz Lehár, die Arthaus in eine DVD-Sammelbox gepackt hat. Dabei handelt es sich um Verfilmungen aus den 1970-er Jahren mit dem typischen Flair jener Zeit, den man mögen muss, wenn einem die DVDs gefallen sollen. Weiter...

Hinter den Erwartungen

Die Festspiele von Glyndebourne sind seit ihrer Gründung den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart verpflichtet, und eigentlich dürfte man da auch besonders Sehenswertes erwarten. Bei der jetzt wieder aufgelegten DVD der Così fan tutte von Arthaus bleiben Überraschungseffekte ebenso aus wie Hochglanz. Weiter...

Beruflicher Abschied

Holger Winkelmann-Liebert hat in Geiger Meier ein profanes Thema gewählt: Es geht um den Wechsel vom Berufsleben in den Ruhestand. Vorgeblich. Was sich daraus entwickelt, ist in der Tat ein Finale furioso, das vor den Abgründen menschlicher Seelen nicht zurückschreckt. Davon wollen wir mehr lesen. Weiter...

Bezauberndes Märchen

Während in Deutschland gern auch mal die sozialkritische Note einer Cenerentola in den Vordergrund einer Inszenierung geschoben wird, hat so etwas in Italien keine Aussicht auf Erfolg. Hier erfreut man sich der märchenhaften Komponenten, wie der Live-Mitschnitt aus Genua von Arthaus zeigt. Weiter...

Meisterwerk der Gegenwart

Wolfgang Rihms Meisterwerk Oedipus in einer kongenialen Umsetzung von Götz Friedrich: Das war 1987 an der Deutschen Oper Berlin zu erleben. Arthaus hat jetzt den Mitschnitt veröffentlicht und damit nicht nur Freunden der Zeitgenössischen Oper einen Gefallen erwiesen. Unbedingt sehenswert. Weiter...

Konzentrierte Einsamkeit

Linda Watson feierte jüngst an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf einen überragenden Erfolg als Elektra. Eindrucksvolles Beispiel ihres Könnens gibt es auch auf DVD bei Opus Arte. Christian Schütte hat sich den Mitschnitt der Baden-Badener Aufführung unter Christian Thielemann angesehen. Weiter...

Langer Atem

Rudolf Piernay gilt als einer der renommiertesten Gesangspädagogen. Unterricht ist seine Leidenschaft. Jetzt hat er ein Werk vorgelegt, in dem er seine Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitteilen will. Sicher gut gemeint, aber so recht begeistern will das Ergebnis nicht. Seine Schüler werden es ihm trotzdem danken. Weiter...

Glanzvolles Jubiläum

100 Jahre Deutsche Oper Berlin wollen gefeiert werden. Dazu gibt es nun das passende Buch ohne Selbstbeweihräucherung, dafür mit viel Reflektion und Humor. Weiter...

Der Bauer Giuseppe Verdi

Eben erschienen ist Verdis letzte Versuchung von Lea Singer. Ein Roman über den Komponisten und seine zwei Frauen in der letzten Lebensphase. Teresa Stolz, Giuseppina Verdi und der Meister selbst schildern die Ereignisse aus ihrer jeweils eigenen Sicht. Ein Muss für Verdi-Fans und Opernliebhaber. Weiter...

Das englische Bayreuth

1933 rief John Christie das Festival von Glyndebourne ins Leben. Der erste Schritt, seinen Traum von einem englischen Bayreuth zu verwirklichen. Erst 70 Jahre später wird mit Tristan und Isolde der Grundstein zur Verwirklichung des Traums gelegt. Bei Opus Arte sind die Meistersinger als DVD erschienen. Weiter...

Lebendige Erinnerung

Mit dem Tod von Dietrich Fischer-Dieskau ist eine Lücke zurück geblieben, die sicher nicht ohne Weiteres zu füllen ist. Ein Trostpflaster bietet Arthaus mit der Don-Carlos-Inszenierung der Deutschen Oper Berlin von 1965. Die Farbe fehlt, aber die Kraft der Inszenierung bleibt auch auf DVD erhalten. Weiter...

Überflüssige Diskussion

Es dauert eine Weile, bis man versteht, worauf die Autoren hinaus wollen. Der Kulturinfarkt glänzt mit stilistisch hoch geschraubten Polemiken und hat bei seinem Erscheinen hohe Wellen geschlagen. Was zurückbleibt, ist ein bisschen Schaum. Der Debatte um Einsparungen hilft es nicht viel. Weiter...

Zum Vermächtnis

Kurz vor seinem Tode hat Dietrich Fischer-Dieskau noch sein Buch Das deutsche Klavierlied fertiggestellt: Eine Reise durch eine Gattung, die - zu Unrecht - immer noch eher ein Schattendasein fristet. Von Johann Friedrich Reichardt bis Aribert Reimann lässt Fischer-Dieskau den Leser an seinen Betrachtungen teilhaben. Weiter...

Deutsche Musikgeschichte

Helmut Schmidt, Kurt Masur und Peter Schreier sind nur drei der zahlreichen Zeitzeugen, die in diesem hochinteressanten Dokumentarfilm über die Musik zur Zeit des Kalten Krieges zu Wort kommen. Musiker und Musik waren Exportschlager der DDR und konnten sich deshalb auf internationalem Niveau entwickeln. Weiter...

Historisches Schmankerl

Ein einziges Mal ist die legendäre Renata Tebaldi in der Deutschen Oper Berlin aufgetreten. In einer mehr oder minder improvisierten Aufführung des Otello begeisterte sie 1962 als Desdemona. Arthaus veröffentlicht die Schwarzweiß-Aufzeichnung mit einer Klangregie, die auch die DVD noch zum Hörgenuss macht. Weiter...

Kompositionsgleichheit

Der Künstlerinnenpreis in Heidelberg ist heuer zum 25. Mal an eine Komponistin verliehen worden. Dazu ist bei Wunderhorn eine Dokumentation erschienen, die sich auch mit der Frage auseinandersetzt: Braucht es eigentlich wirklich einen eigenen Preis für Komponistinnen? Das Buch sagt ja. Weiter...

Der Geburtstag eines Großen

Friedrich der Große hätte in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag gefeiert. Das übernehmen nun zahlreiche Deutsche mit einer Emsigkeit, die schon erstaunlich ist. Auch Arthaus feiert mit: Die DVD Montezuma zeigt eine Oper, die einst unter Mitwirkung Friedrichs II. entstanden ist, in der Inszenierung von Herbert Wernicke. Weiter...

Auf dem Weg in die Welt der Oper

Gerd Uecker, Opernpraktiker und Dozent für Operninterpretation, hat sich intensiv Gedanken über den Traumberuf Opernsänger gemacht. Herausgekommen ist ein Werk für BerufsanfängerInnen und deren Eltern, aber auch für Menschen, die sich an das Gesamtkunstwerk Oper annähern wollen. Weiter...

Wieder auferstanden

Der Versuch und die gelungene Umsetzung, ein Ballett von 1898 in seiner Interpretation, seinen Bewegungen, dem Bühnenbild und den Kostümen zu rekonstruieren: Die Aufnahme dokumentiert die Premiere des Balletts Raymonda in der Mailänder Scala. Die Wiederaufnahme ist für Oktober 2012 vorgesehen. Weiter...

Ein Schüler Schönbergs

Kein runder Geburtstag, wie 2013 bei Verdi und Wagner, sondern der 50. Todestag war äußerer Anlass dieser Biografie. Die Schwächen des Buchs sind überschaubar. Wer Eisler gar nicht oder nur in Ansätzen kennt, erfährt einiges über Leben und Werk des Komponisten - eine gute Einführung in das Thema. Weiter...

Übersexualisierte Gesellschaft

Elektra als wildes, unangepasstes Kind, mit lässiger gelber und roter Kapuzenjacke, ist ein Fremdkörper in ihrer Welt. Viel Wert wurde in dieser Inszenierung auf den psychologischen Tiefgang des Stücks gelegt, das in der Züricher Oper entstand und von Arthaus aufgezeichnet wurde. Weiter...

Zwischen Mythos und Wahrheit

25 Jahre Phantom der Oper - das ist schon eine besondere DVD wert. Universal Pictures hat dazu eine Aufführung in der Royal Albert Hall eingespielt, wie sie üppiger kaum ausfallen kann. Opulente Bilder in einer geschmeidigen Kameraführung - da kommt auchim Wohnzimmer Kinostimmung auf. Weiter...

Wie im Kino

Für den neuen Macbeth greift Opus Arte auf das Material einer Live-Übertragung ins Kino zurück. Auch das Royal Opera House in London versucht, auf diesem Markt Fuß zu fassen. Bessere Kamera-Technik verspricht höheren Sehgenuss. Und das bei einer ausgesprochen gelungenen Aufführung mit hervorragenden Sängerdarstellern. Weiter...

Spanischer Schöngeist

Le Nozze di Figaro in Spanien. Da geht es in erster Linie um den äußeren Schein, weniger um die Feinheiten in der Ausführung. Auch eine tiefere Deutung des Stoffes unterlässt Emilio Sagi. Stattdessen gibt es viel Vorhang zu sehen. Insgesamt aber eine harmonische Deutung, die ganz im Sinne des Werkes steht. Weiter...

Frankreich auf amerikanischem Boden

Die DVD zeigt eine Aufführung von Le Comte Ory in der Metropolitan Opera in New York. Wer Weltstars wie Joyce DiDonato oder Diana Damrau nicht live erleben darf, kommt hier zumindest ersatzhalber auf seine Kosten. Bartlett Sher inszeniert einen bunten Spaß zu wunderbarer Rossini-Musik. Weiter...

Italienisches Feuer

Im Mittelpunkt dieser Aufzeichnung aus Aix en Provence steht Natalie Dessay, die mit der Rolle der Violetta stimmlich an ihre Grenzen gerät. Aber die sind ja weit gesteckt. Im Spiel auf der reduzierten Bühne beweist sie ihr schauspielerisches Können. Die schmale Ausstattung der DVD enttäuscht. Weiter...

Schön skurril

Es ist eine kleine Sensation, die da jetzt in der Edition Elke Heidenreich erschienen ist. Lucian Plessner hat die Erzählungen des Komponisten Sergej Prokofjev gesammelt, ins Deutsche übertragen und uns damit fantasievolle, skurrile bis surreale Geschichten erhalten, die über die Historie hinaus lesenswert sind. Weiter...

Göttliche Wonnen

Eine Oper, die in ihrer musikalischen Schönheit mehr Beachtung verdient hätte, soll jetzt auf DVD mehr Fans finden. Aufgezeichnet wurde eine Aufführung der Deutschen Oper Berlin in der behutsamen Inszenierung von Kirsten Harms. Detaillierte Aufnahmen sorgen für einen fast filmischen Eindruck. Weiter...

Zwischen Göttern und Dämonen

George London ist zweifellos ein Bassbariton von Weltformat. Schön, dass es nun ein Porträt von ihm gibt. Maßgeblichen Anteil daran hat seine Ehefrau Nora, die auch im Film die Tragik seines Künstlerlebens zum Ausdruck bringt. Für Londons Fans und die Freunde außergewöhnlicher Stimmen ein wunderbarer Film. Weiter...

Das Scheitern des Kapitalismus

Eine Oper, wie sie aktueller nicht sein könnte. Peter Zadek inszeniert zurückhaltend, deshalb muss aber keiner auf nackte Körper verzichten. Und die lenken bekanntlich von den eigentlichen Problemen ab. Die faszinierende Musik Kurt Weills sowieso. Nur manchmal, da glimmt der Funke, der irgendwann zur Explosion führen könnte. Weiter...

Der Herz der Oper

Joachim Herz, Schüler und Assistent Walter Felsensteins, war es ein besonderes Anliegen, das realistische Musiktheater gegen das "Opernmuseum" durchzusetzen. In ihrer dreibändigen, über 1.000 Seiten starken Gesamtausgabe stellen Michael Heinemann und Kristel Pappel Herz' Schriften zusammen. Weiter...

Der Gesang der Frauen

Was bedeutet eigentlich der Gesang für die Frauen und Männer, die jeden Abend auf der Bühne stehen und von großen Gefühlen singen? Saskia Fetten hat diese Fragen am Beispiel der Prosatexte von Joseph von Eichendorff und E.T.A. Hoffmann gestellt und ist dabei zu interessanten Ergebnissen gekommen. Weiter...

"Ich gehe nicht an Gräber"

Mary Bauermeister war elf Jahre lang mit Karlheinz Stockhausen liiert - wenn man das so nennen mag. Mit ihm - und seiner Ehefrau Doris - hat sie ein etwas anderes Leben gelebt, als die anderen sich das so vorstellen. Jetzt hat sie ein Buch drüber geschrieben. Da werden durchaus noch offene Fragen beantwortet. Weiter...

Reminiszenzen aus dem "Alten Reich"

Da hat sich einer einen Namen gemacht, hat für die taz geschrieben, schreibt heute für die FAS und stolpert über die eigene Arroganz. Franz R. Stuke hat das selbstgefällige Werk gelesen und ist empört über Ignoranz und Arroganz eines Menschen, der sich mit Plattheiten und Ungenauigkeiten zufrieden gibt. Weiter...

Die Reihenfolge bringt den Genuss

Wunderbar intensive, teils poetisch anmutende Bilder geraten in Erklärungsnotstand, weil jede Erläuterung fehlt. Erst, wenn der Zuschauer Begleitheft gelesen und Bonusmaterial auf der DVD gesehen hat, kann er verstehen, welcher Genuss sich im so genannten Dokumentarfilm offenbart. Weiter...

 

Genie aus Düsseldorf

Thomas Blubacher legt eine neue Gründgens-Biografie vor. Bunt, hoch informativ und schillernd. Die Geschichte dreier Epochen in Deutschland (6'05).


Keine Angst vor Wagner

Enrik Lauer und Regine Müller erklären Wagner leicht verständlich, nicht ohne Tipps für den korrekten Theaterbesuch. Das Buch erscheint am 28. Januar (5'40).


Die Autonomie des Geistes

Im Wolke-Verlag hat der Musikwissenschaftler Stefan Drees eine Textsammlung über und mit dem Komponisten Detlev Glanert herausgegeben. Neben zahlreichen Texten über die Entstehung der Werke Glanerts mit Notenbeispielen, einem Werkverzeichnis und kargen biographischen Notizen gibt es in Neugier ist alles auch Stücke, die etwas über den Menschen Glanert und seine Kulturkritik verraten. Für Opernnetz hat Detlev Glanert exklusiv einige Stellen aus einem Artikel zusammengestellt, der vor zwölf Jahren entstanden ist. Das Erschreckende: Die Kritik klingt, als sei sie zur aktuellen kulturpolitischen Situation geäußert (5'44).


Von der Stille in die Musik

Helmut Oehring hat ein Buch verfasst, das nicht nur Autobiographie, sondern vor allem spannende Poesie ist. Ein Einblick in die Welt der Musik und der Gehörlosen (6'14).


Poesie und Ideale

Hans Neuenfels hat kurz nach seinem 70. Geburtstag seine Autobiografie vorgelegt. Der ewig umstrittene Regisseur gibt einen Einblick in seine Gedankenwelt (4'09).