Opernnetz

Kulturmagazin mit Charakter

Das Festspielhaus in Bayreuth um 1900

Bayreuther Festspiele 2016

Bayreuth

Wie es beginnt

Die üblichen Vorabmeldungen über Rauswürfe, Kündigungen und Umbesetzungen, um den Rummel um zunehmend uninteressanter werdende Festspiele zu beflügeln. Fehlende Kissen sorgen für zusätzliche Ungemütlichkeit. Pedro Obiera fasst die Ereignisse im Vorfeld der diesjährigen Festspiele zusammen.

Uwe Eric Laufenberg - Foto © Lena Obst

Bayreuth

Ewige Qual der Religion

Am 25. Juli zeigt Uwe Eric Laufenberg zum ersten Mal seine Inszenierung von Richard Wagners Parsifal. Mit Pedro Obiera hat er über die Arbeitsbedingungen, Personalia und auch über seine Sichtweise zum Werk gesprochen.

Bayreuth

Parsifal

Szenisch ernüchternde Neuinszenierung auf gutem, wenn auch nicht sensationellem musikalischem Niveau: Es gibt viel Klischeehaftes zu sehen, und die Personenführung bleibt noch hinter der mangelnden Entschlussfreude des Regisseurs zurück. Hartmut Haenchen drückt ohne Not aufs Tempo.

Kommentar

Fernsehübertragung des Rings

Im Bezahlfernsehen wurde erstmalig der Ring des Nibelungen übertragen, nicht ganz so „live“ wie angekündigt. Christoph Broermann hat das Ereignis mitverfolgt und war erstaunt ob der Vielzahl an Mängeln und Fehlern auf technischer und Moderatorenseite. Das geht besser.

Bayreuth

Tristan und Isolde

Tristan und Isolde imaginieren in Katharina Wagners Inszenierung vor allem Trübsinn statt Liebesleid. Während die Regie fehlende Schlüssigkeit zeigt, müssen die Solisten sich zeitweise gegen die von Christian Thielemann erzeugte Lautstärke im Graben durchsetzen.

Bayreuth

Der Ring des Nibelungen

Castorfs Ring-Bilderflut stellt sich Wagners Musik entgegen; doch letztlich triumphiert die Musik unter dem Dirigat von Marek Janowski. Mit durchweg neuem Personal auf der Bühne präsentiert sich die Wiederaufnahme als durchgängig gelungenes Musikereignis.